Reflectors and other Stages

Es gibt viele Möglichkeiten Stationen in einem Nightcache zu realisieren, aber trotzdem haben sie alle am Ende eine Gemeinsamkeit: Man kann sie mit den etwas "unscharf" angegebenen Koordinaten nur in der Nacht finden. Hier werden die Standards aufgeführt:
  1. einfacher Reflektor, Folie

    Dieser Reflektor ist mittlerweile sehr verbreitet. Er kann mit einer Maglite 3D auf bis zu 200m problemlos gefunden werden und ist gleichzeitig tagsüber fast unsichtbar sofern er richtig platziert ist. Die Kosten halten sich auch stark in Grenzen, da man im wesentlichen nur einen Kugelschreiber und ein bisschen Reflektorfolie benötigt. Die Reflektion wird bei der Folie übrigens durch kleine Glaskugeln mit einem bestimmten Brechungsindex erreicht.
    Vorteile: Durch den physikalischen Aufbau wird auch noch Licht in sehr flachen Eintreffwinkeln reflektiert. Ausserdem können wegen der Folie runde Reflektoren gebaut werden, die nicht richtungsspezifisch reflektieren.
    Nachteile: Die meisten Folien büssen schnell einen großen Teil ihrer Reflektoreigenschaft ein, sobald die Oberfläche durch Schmutz, Regenwasser oder Raureif bedeckt ist.

     

  2. einfacher Reflektor, Kunststoff

    Auch diese Reflektoren sind in der Nacht gut zu sehen, allerdings auch am Tag. Auftreffendes Licht wird hierbei durch drei senkrecht aufeinander stehende Spiegelflächen mehrmals reflektiert und letztendlich zur Lichtquelle zurück geworfen.
    Vorteile: Sie sind über große Distanzen ( > 500m ) noch gut auszumachen. Weiterhin reflektieren sie auch noch wenn sie teilweise durch Schmutz, Regenwasser oder Raureif bedeckt sind.
    Nachteile:Durch Ihre Bauart gibt es eine starke Beschränkung der Sichtbarkeit, denn die Lichtquelle und der Beobachter müssen in einem bestimmten Winkel zum Reflektor stehen. Schaut man z.B. von der Seite auf den Reflektor sieht man nichts.

     

  3. LED Blinklicht

    Kleine blinkende rote LEDs sind am Tag fast nicht auszumachen, aber in der Nacht sehr deutlich zu sehen. Mit einer einem Batteriesatz halten sie auch Jahre, so daß man kein Kraftwerk in den Wald schleppen muss, um sie zu installieren. Natürlich kann man hier auch IR-Dioden verwenden, die sich nur mit einem Nachtsichtgerät oder einer Kamera im Nightshotmodus aufspüren lassen.
    Vorteile: Mit etwas Phantasie lassen sich LEDs überall verstecken, so dass sie unmöglich am Tag gefunden werden können. Man kann sie ausserdem ohne Taschenlampe und das damit verbundene Aufsehen suchen.
    Nachteile: Da es sich hier um Elektronik handelt kann diese den Kampf mit den Elementen verlieren. Man muss sich also vorher Gedanken machen wie man das Ding wetterfest bekommt.

     

  4. LED Reaktivlicht

    Im Gegensatz zu den Blink-LEDs geben diese Stationen nur ein Licht ab, wenn sie vorher angeleuchtet wurden. Die Schaltung ist dabei so aufgebaut, dass sie am Tag nicht wild das blinken anfängt. Einen Schaltplan gibt es hier.
    Vorteile: Natürlich macht es einfach Spass solche besonderen Stationen zu suchen und ein paar erfreute Logbucheinträge hat man damit fast schon sicher im Logbuch stehen.
    Nachteile: Auch hier muss die Elektronik wieder wetterfest gemacht und versteckt werden.

     

  5. Wecker

    Mit diesen Rappelkisten kann man die Nightcacher nicht nur zu ganz bestimmten Ortskoordinaten, sondern auch zu ganz bestimmten Zeitkoordinaten locken. Selbstverständlich kann man die Dinger überall kaufen. Interessant dabei ist, dass die Funkwecker wirklich auf die Sekunde genau mit der Uhr in GPS Geräten übereinstimmen. Sollte in der Cachebeschreibung 0:38 Uhr stehen, dann wäre es besser wenn man auch genau zu dieser Uhrzeit etwas hört.
    Vorteile: Man kann seinen "Besucherstrom" lenken oder Geocachern gezielt auflauern
    Nachteile: Obwohl Wecker nicht den Anschein machen können sie ganz schön sperrig sein. Ausserdem ist es eine Kunst für sich einen Wecker zu verstecken, den man trotzdem hören kann.

     

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